Melanie
Weitbrecht

Über mich

Ich bin Melanie. In meiner Arbeit als Osteopathin möchte ich Menschen dabei unterstützen, Vertrauen in ihre Körper zu finden oder wiederzufinden. Ich habe einen Bachelor of Science in Osteopathie nach vier Jahren Vollzeitstudium in Berlin. Zuletzt beschäftigte ich mich im Rahmen meiner Forschungsarbeit mit dem Verhältnis von Menschen zu ihrer Gebärmutter und ihrem Zyklus. Meine Passion ist es, Frauen* dabei zu helfen, ihren Körper als einen sicheren und schönen Ort zu erleben. Darum mache ich gerade einen zweijährigen Kurs für Frauengesundheit in der Osteopathie an der Wiener Schule für Osteopathie. Eine weitere Passion mit gleichem Ziel ist es, Wissen über unser Nervensystem zu vermitteln und damit Menschen Tools als die Hand zu geben, glücklich und gesund zu sein.

 

Philosophie

„Die Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“ (Definition Gesundheit WHO) Mein Ansatz ist das Zuhören. Ich vertraue Ihrem Körper in seiner Fähigkeit gesund zu sein, zu werden und zu bleiben. Meine Arbeit sehe ich darin, Ihrem System zu helfen, indem ich gezielt für Ihren Körper gut umsetzbare Impulse setze. Ich begegne Ihnen mit Achtsamkeit und wertungsfreier Präsenz. Wenn ein Körper mir vertraut und sich in die Entspannung begibt, fängt er an, mit mir zu sprechen. In diesem Gespräch verstehe ich mich als Raumgebende. Sie können sich das in etwa so vorstellen, als würde ein Kind eine Geschichte erzählen wollen, es platzt fast vor Aufregung und wenn sich eine erwachsene Person endlich hinsetzt und zuhört, erzählt das Kind und entspannt sich wieder. Oder eine Freundin kommt zu Ihnen, ihr ist das Herz schwer und sie möchte keinen Ratschlag sondern schlichtweg ein offenes Ohr. Sie geben Ihrer Freundin den Raum einmal alles zu erzählen und danach geht es ihr besser. Wenn ich Ihren Körper berühre behalte ich dieses Bild im Kopf, ich gebe Raum für das was da ist. Erlaube dem Körper, seiner eigenen Intelligenz vertrauend, sich selbst neu auszurichten in diesem Raum.

Das Nervensystem in der osteopathischen Behandlung

Denn als Grundlage für ein glückliches Leben sehe ich ein reguliertes Nervensystem, neben sowie Hand in Hand gehend mit der bestmöglichen Gesundheit. Durch ein reguliertes Nervensystem können wir die Welt und Situationen um uns herum in ihrer Fülle wahrnehmen – so wie sie ist/sind. Wenn wir im ständigen Stress sind und in uns alles in chronischer Alarmbereitschaft steht, dann können wir das Leben nicht mehr wirklich erleben und erfahren, da uns das Überleben so viel Energie kostet. Können nicht von Herzen lieben oder trauern oder etwa zur Ruhe zu kommen, um wie jetzt im Herbst zu sehen, wie die Blätter fallen, sich färben und wunderschön wehen. Denn die Achtsamkeit wird erst in der Regulation des Nervensystems möglich – dem Zustand, in dem ich entspannt, achtsam und präsent bin. Diese Sensibilität für das Leben, ohne überemotional auf das Außen zu reagieren, erlaubt
uns ein zufriedenes Leben. Das Nervensystem behandle ich bei PatientInnen, die mit Burn-out, Stress, Schlafproblemen oder auch Long-Covid in die Praxis kommen.

Prämenstruelle Beschwerden und Osteopathie

Im Zuge meiner Forschungsarbeit durfte ich mich 2020 umfassend mit den Ursachen und den Behandlungsmöglichkeiten der Osteopathie bei PMS auseinandersetzen. Ich habe mich mit den folgenden Fragen beschäftigt: Welche Strukturen sind wichtig, welche Behandlung ist wirksam? Die Begrifflichkeit ‘PMS‘ suggeriert, dass Symptome des Schmerzes innerhalb des Zyklus normal seien. Statt nach Ursachen zu forschen, wird leichtfertig die Pille verschrieben und dem jungen Menschen wird durch Einnahme der oralen Kontrazeptiva die Möglichkeit genommen, sich in seinem Zyklus kennenzulernen. Doch diese Symptome sind, nur weil mehr als jede zweite Frau* betroffen ist, nicht normal. Ich denke es ist Zeit, ein neues ‘normal‘ zu etablieren, welches im Kontrast steht zum gegenwärtigen Zustand von jungen Frauen*, die aufgrund prämenstrueller Schmerzen regelmäßig in der sozialen und schulischen oder beruflichen Performance eingeschränkt sind. Bei allen Probandinnen* und bei fast allen 38 Symptomen ließ sich in der Gesamtheit betrachtet eine Verbesserung beobachten.

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